Unsere Gartenvögel: Der Buntspecht

Wie erkenne ich einen Buntspecht?

Der Buntspecht (Den­dro­co­pos Major) ist ganz deut­lich an seinem schwarz weißen Gefieder zu erken­nen und an den roten Unter­schwanzfed­ern. Die Flügel des Buntspechts sind schwarz und weisen weiße Punk­te auf. Es sieht ein wenig so aus, als trü­gen sie eine Maske. Der Schn­abel ist dunkel­grau, lang und spitz. Män­nchen und Weibchen sind ganz klar am Hin­terkopf zu unter­schei­den. Die Män­nchen tra­gen eine rote “Kappe”.

Buntspecht Weibchen (by Vic­to­ria)
Buntspecht Män­nchen mit rotem Hin­terkopf (by Vic­to­ria)

Bekan­nt ist der Specht auch für sein Häm­mern. Dies dient zur Nahrungssuche im Holz und zur Reviervertei­di­gung. 10-40 Schläge pro Sekunde(!) brin­gen den Ast in Schwingung. Dies ist dann schon von weit­em zu hören. Als ich im Garten saß und Fotos von den Garten­vögeln schoss, häm­merte ein Buntspecht­män­nchen nur 10 Meter von mir ent­fer­nt am Baum. In dem Moment erschrak ich, da es sehr laut schallte.

Lei­der ist der Buntspecht auch dafür bekan­nt, dass er Nester ander­er Vögel plün­dert und Eier, sowie auch Küken frisst. In unserem Shop find­en Sie für Ihre Nistkästen einen Schutz vor Buntspecht­en.

Was frisst der Buntspecht alles?

Zu der Nahrung des Buntspechts zählen ver­schiedene Insek­ten und deren Lar­ven, Sämereien, Beeren, Eier und Küken. Während der Aufzucht ihres Nach­wuchs wer­den Käfer, Rau­pen und Ameisen ver­füt­tert.

Wie nistet der Buntspecht eigentlich?

Buntspechte nutzen gerne alte und morsche oder auch kranke Bäume als Nist­möglichkeit. Die zum Teil hohlen Bäume eignen sich per­fekt für eine Höh­le zur Aufzucht ihrer Jun­gen. Da der größte Feind des Buntspechts der Men­sch ist, nehmen natür­liche Nist­möglichkeit­en immer mehr ab. Bäume wer­den bei Krankheits­be­fall oft gefällt. Bald ist der Buntspecht somit wieder voll auf uns Men­schen angewiesen, in dem wir in unseren Gärten Nisthöhlen und Nistkästen anbrin­gen.

Nistkas­ten für Bunt- und Mit­tel­spechte in unserem Shop

Möcht­en Sie ihre gefiederten Fre­unde mit ein­er Unterkun­ft unter­stützen und so auch ihrem Garten einen neuen Anstrich geben, kann ich Ihnen besten Gewis­sens unsere Nistkästen empfehlen, die Sie in unserem Shop find­en.

Im Zeitraum April bis August zählt der Buntspecht eine Brut, in der dieser cir­ca 4 – 7 Eier legt. Die Schale ist weiß.

Der Buntspecht brütet in allen Laub- und Nadel­wald­land­schaften, sowie in Parks, Feldge­hölzen und Gärten.

Die Brut­dauer beträgt 13 – 17 Tage.

Die Jungvögel wer­den von bei­den Eltern­teilen abwech­sel­nd gefüt­tert. Auch küm­mern sich bei­de Altvögel um die Sauberkeit in ihrem Zuhause. Die Küken wis­sen, dass ger­ade ein Eltern­teil da ist.

Buntspecht Weibchen mit Nahrung auf dem Weg zum Nach­wuchs (Quelle: Adobe Stock)

Die Buntspechtel­tern schauen auch regelmäßig nach Kotresten im Nest und tra­gen es dann hin­aus. Doch nicht nur Hin­ter­lassen­schaften wer­den hin­aus­ge­tra­gen, son­dern auch Holzspäne, die sich ange­häuft haben. Das Nest ist für die Fam­i­lie maßgeschnei­dert und wächst mit den Küken mit.

Der Buntspecht gehört zu den Nesthock­ern. Nach cir­ca 24 Tagen Nestlings­dauer wird der Nach­wuchs erst flügge.

Alle jun­gen Spechte weisen eine rote Kopf­plat­te auf. Diese verblasst dann aber mit der Zeit. Wie bere­its oben erwäh­nt kön­nen die Weibchen und die Män­nchen am Hin­terkopf iden­ti­fiziert wer­den.

Vorkommen des Buntspechts

Hier in Deutsch­land beläuft sich der Bestand auf etwa 680.000 - 900.000 Brut­paare. Er ist häu­fig in licht­en Wäldern, Gärten, Dör­fern und Städten anzutr­e­f­fen.

Der Buntspecht noch einmal im kurzen Überblick:

  • Wis­senschaftlich­er Name: Den­dro­co­pos Major
  • Fam­i­lie: Spechte
  • Größe: 20 - 24 cm
  • Gewicht: ca. 70 - 90 g
  • Flügelspan­nweite: 34 - 39 cm
  • Anzahl der Bruten: 1 Gelege pro Jahr
  • Paarungszeit: März - April
  • Brutzeit: März - April
  • Gelege­größe: 6 - 8 Eier pro Brut
  • Brut­dauer: 13 - 17 Tage
  • Nestlings­dauer: etwa 24 Tage
  • Nahrung: Insek­ten, Spin­nen, Rau­pen, Nüsse, Sämereien, Küken und Eier
  • Lebenser­wartung: cir­ca 10 Jahre