Kleiber & Spechte

Der Kleiber, ein standorttreuer Standvogel, hat seinen Namen aufgrund seiner Fähigkeit Lehmwände herzustellen. Mit Speichel und Lehm baut er eine Mauer und verwehrt so Mardern und anderen Räubern den Zugang. Der kleine Akrobat, der auch kopfabwärts an der Baumrinde laufen kann, gestaltet gern sein Zuhause so, wie er es haben möchte. Ist das Einflugloch zu groß, so wird es von ihm selbst mit hergestelltem Leim verkleinert. Für den Kleiber finden Sie hier auf Nistkasten-Online.de den perfekten Nistkasten oder die perfekte Nisthöhle.



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Wie nistet der Specht?

Die Brutzeit der Spechte findet innerhalb der Monate April bis August statt, in der eine Brut mit 4-7 weißen Eiern verzeichnet wird. Specht-Paare wechseln sich beim Brüten immer wieder ab - mal brütet das Weibchen, mal brütet das Männchen. Die Brutzeit beläuft sich dann auf 11-13 Tage. Da die Spechte zu den Nesthockern gehören, werden sie um die 23 Tage von beiden Elternteilen mit Nahrung versorgt. Nisthilfe für den Specht Entscheiden Sie sich für einen Nistkasten bzw. für eine Nisthöhle für Spechte auf Nistkasten-Online.de, so profitieren Sie von langlebigen und qualitativen Produkten. Die Reinigung der jeweiligen Nistkästen und Nisthöhlen gestaltet sich einfach, da sich die Wände ganz ohne Werkzeug abnehmen lassen.

Wie nistet der Kleiber?

Im Zeitraum März bis Juni brütet der Kleiber einmal. Fünf bis neun weißliche Eier mit braunen Flecken werden 15-18 Tage bebrütet. Das Nest des Kleibers ist wie beim Specht in hoch gelegenen Baumhöhlen zu finden, welche mit Holz- und Rindenstückchen ausgepolstert werden. Den Eingang klebt er mit kleinen Lehmkügelchen zu, bis das nur noch ein kleines Loch zu sehen ist. Natürliche Bruträume werden auch für den Kleiber immer knapper. Mit einem Nistkasten können Sie dem Kleiber (wissenschaftlicher Name „Sitta europaea“) helfen. Unsere Nisthöhlen und Nistkästen sind naturgetreu gehalten.

Nistkästen für Spechte - funktioniert das?

Die freie Natur ist das Zuhause der Wildvögel. Besonders artgerecht ist es, wenn die Spechte dann auch einen Nistplatz aus dem für sie natürlichsten aller Stoffe haben - dem Holz, das sie mit ihrem Schnabel mit markanten Klopfgeräuschen bearbeiten können. Allerdings hat die Sache auch einen kleinen Haken.

Wer im Wald aufmerksam ist, wird an alten Bäumen oft mehrere Versuche der Spechte entdecken, sich eine Höhle zu zimmern. Wir kennen die genauen Gründe nicht, warum einige Spechte unvollendete Höhlen aufgeben und an anderer Stelle neu bauen. Vermuten lässt sich einiges, zum Beispiel dass sich im Inneren des Baumes eine besonders harzige Schicht befindet oder dass stauende Nässe den Weiterbau nicht ratsam erscheinen lässt. Mit einem guten Spechtnistkasten versuchen wir diese Eventualitäten zu umschiffen und einen möglichst naturnahen Nistplatz anzubieten. Die wichtigsten Parametr, die wir der natürlichen Spechthöhle entnehmen und nachgestalten können, sind der Einflugslochdurchmesser, die Holzbeschaffenheit und die Größe des Innenraumes.

Es war lange Zeit nicht sicher, ob sich Spechte überhaupt dazu bewegen lassen, ihre Brut in Nistkästen aufzuziehen. Die Firma Schwegler hat ein Versuchsprojekt mit Nistkästen für Schwarzspechte aus Holzbeton gestartet. Dabei wird als Innenraum ein dunkler Hartschaum verwendet, in welchem sich der Specht eine Höhle anlegen soll. Erste Ergebnisse sind vielversprechend. Sinn des Ganzen ist natürlich, einen Nistkasten für den Naturschutz zu entwickeln, der auch viele Jahre im Forst bleiben kann. Die Investition ist etwas höher als bei reinen Holznistkästen, aber man muss auch nur das Innenleben nach der Brut austauschen. Der Holzbetonkasten selber hält einige Jahrzehnte.

Für den Kleingärtner ist die Anschaffung einer passenden Spechthöhle aus Holz aber durchaus empfehlenswert. Bedingung ist das Vorhandensein eines stärkeren Baumes. Der Specht sucht in der Natur nach dicken, trockenen Stammstücken oder Ästen. Gern wird zum Beispiel in Kiefernplantagen, welche der Harzgewinnung dienten, die Stammstelle unmittelbar am oberen Teil Harzung angenommen. Hier ist das Holz bereits trocken und durch das zerstörte Kambium und die eingetrockneten Harzkanäle fließt auch kein Harz mehr nach. Dünne Bäume unter 15 cm Stärke eignen sich hingegen nicht für die Anbringung eines Spechtkastens.