Nistkästen

Leisten Sie mit einem Nistkasten einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Als Schutz für das Gelege und der Aufzucht der schlüpfenden Jungtiere schaffen Sie mit einer Nisthilfe geeignete Brut- und Aufzuchtstätten für unsere Vögel und unterstützen die Population. Dabei sollten Sie wissen: verschiedene Vogelarten haben unterschiedliche Ansprüche an ihren Unterschlupf. Nicht alle Baumaterialien eignen sich gleichermaßen zur Herstellung artgerechter Nistkästen und sowohl die Größe des Einflugloches als auch die "Wohnfläche" im Inneren des Kastens entscheiden darüber, welche Vögel einziehen. 


In unserem Einkaufsratgeber unterhalb der Produkte erklären wir Ihnen, worauf es bei der Wahl der passenden Nisthilfen ankommt. Übrigens: Viele unserer hier angebotenen Vogelhäuser sind vom NABU zertifiziert.



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Nistkasten für Haussperling, Rotkehlchen und Co.: Welche Größe sollte das Einflugloch haben?

Genau wie beim Menschen gibt es auch in der Vogelwelt verschiedene Wohnträume: während der eine sich eher in einem Mehrfamilienhaus wohlfühlt, träumt der andere vom Einfamilienhaus. Wer sich die Nester verschiedener Vogelarten einmal genauer anschaut, wird Unterschiede erkennen. Die Nistgewohnheiten sind ebenso unterschiedlich wie die verschiedenen Vögel in Ihrem Garten. Mit künstlichen Nisthilfen unterstützen Sie die unterschiedlichen Nistgewohnheiten. Den passenden Nistkasten ermitteln einfach anhand des Fluglochs. 

Einflugloch

Nistkastengröße

Vogelarten (Beispiele)

Ø 26 bis 28 mm

140 x 140 x 250 mm

Meisenarten wie Blaumeise, Tannenmeise, Haubenmeise oder Sumpfmeise, Zaunkönig

Ø 32 bis 34 mm

140 x 140 x 250 mm

Kohlmeise, Sperlinge, Trauerschnäpper

Ø 45 bis 50 mm

160 x 160 x 320 mm

Kleiber, Star, Gartenrotschwanz, Wendehals, Bunt- und Mittelsprecht

Ø Schlitz mit 50 mm

140 x 140 x 160 mm

Grauschnäpper, Bachstelze, Hausrotschwanz

Ø 65 bis 70 mm

220 x 2250 350 mm

Zwergohreule, Wiedehopf

Ø 80 bis 85 mm

250 x 250 x 350 mm

Dohle, Hohltaube, Rauhfußkranz

Hinweis: unsere Einflugloch-Tabelle gibt Ihnen eine grobe Übersicht, welche Vogelarten sich in den verschiedenen Nistkästen wohlfühlen. Eine weitere Hilfe sind unsere Kategorien, in denen Sie auch gezielt nach verschiedenen Nisthilfen suchen können wie für:

Für Höhlenbrüter wie Rotkehlchen, Bachstelze oder Zaunkönig werden Sie bei unseren Halbhöhlen und Nisthilfen für Nischenbrüter fündig. Durch das Aufhängen von Nistkästen können Sie in Bereichen mit geringer Habitatstruktur zu einer wachsenden Population und Siedlungsdichte der Vögel beisteuern. Eine Ganzjahresfütterung mit dem passenden Wildfutter der gefiederten Freunde trägt zusätzlich dazu bei. 

Nisthilfen anbringen: Wann und wo sollte ich einen Nistkasten aufhängen?

Sowohl die äußeren Gegebenheiten als auch der eigentliche Nistkasten sowie seine "Einrichtung" können sehr unterschiedlich sein. Vor dem Anbringen eines Nistkastens oder Nisthöhle am Haus, im Garten oder in der freien Natur sollten sie aber zuerst grundlegende Fragen klären.

Wo sollten die Nistkästen aufgehängt werden?

Erfahrungsgemäß ist nicht jeder Baum im Garten dazu geeignet, einen Nistkasten zu tragen. Jüngere Ahorn- und Lindenbäume, sowie Birken, Pappeln und andere, deren Rinde viel Feuchtigkeit ausstrahlt, sind für das Anbringen von Holznistkästen am Stamm nur begrenzt geeignet. Die Feuchtigkeit aus der Rinde geben sie auch an den angebrachten Nistkasten weiter. Ist der Nistkasten durch diese direkte Nähe zu "schwitzender" Rinde also mehr oder weniger konstant Feuchtigkeit ausgesetzt, kann zum Vermorschen des Holzes und – schlimmer noch – zu Pilzbefall kommen.

Wann sollten die Nistkästen angebracht werden? 

Aufhängen können Sie die Nistkästen bereits im Herbst und Winter, spätestens zu Beginn der Brutsaison im Frühling sollten diese aber bereits angebracht sein. Hängen Sie die Nistkästen bereits im Herbst auf, finden die Vögel dann bereits einen Platz zum Nächtigen – und das sogar über den Winter hinweg bis zur Brutzeit. 

Wie sollten die Nisthilfen angebracht werden?

Wichtig ist, dass die Nistkästen weitestgehend vor der Witterung geschützt sind. Wetterunbilden kommen hierzulande meist aus westlicher Richtung – das Flugloch sollte aus diesem Grund möglichst nach Osten, Südosten oder Nordosten ausgerichtet sein. Soll der Nistkasten an einer bereits vor Wind und Wetter geschützten Stelle angebracht werden, können Sie die Ausrichtung frei wählen. 

Eine weitere Möglichkeit ist, es, mehrere Nistkästen übereinander aufzuhängen. Ob diese eng beieinander ausgerichteten Siedlungen“ angenommen werden, zeigt sich allerdings erst im Laufe der Zeit. 

Hinweis: Reinigen Sie die Vogelhäuser und Nistkästen jedes Jahr im Herbst von Nistmaterial und Schmutz. So beugen Sie Parasiten und Schimmel vor. 

Aus welchen Materialien werden Nistkästen hergestellt?

Die wichtigsten Baumaterialien für künstliche Nistgelegenheiten sind Holz, Kunststoff oder Holzbeton. Holzbeton ist ein langlebiges und widerstandsfähiges Gemisch aus grobem Sägemehl und Zement. Nistkästen und NIsthöhlen aus diesem Material sind jahrzehntelang haltbar. Da unsere gefiederten Freunde ihre Kinderstuben jedoch nicht nur nach für uns augenscheinlichen Aspekten auswählen, sondern oft einfach "tierisch" entscheiden, was ihnen gefällt, haben wir unser Angebot nach Vogelarten bzw. nach Arten der unterschiedlichen Nistkästen unterteilt. Dort finden sie unter anderem Nisthilfen von Schwegler, Esschert oder CJ Wildbird. 

Nistkasten-Online.de: Ihr Experte für Nisthilfen, Futterplätze und Insektenhilfen

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und entscheiden Sie sich für Nistkästen, Fledermauskästen, Futterplätze oder Insektenhotels aus unserem Shop. Sie haben Fragen? Vielleicht helfen Ihnen ja schon unsere FAQ weiter. Gerne stehen wir Ihnen auch über unser Kontaktformular zur Verfügung.